PhysioComplexx
Holger Hodde
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News

Austausch der Physiotherapie-Studienbereiche vereinbart

Der Studienbereich Physiotherapie der Hochschule für Gesundheit (hsg Bochum) und das Physiotherapie Department des College of Medicine der Universität von Malawi werden in Zukunft den Austausch zwischen den beiden Ländern und Institutionen fördern.

Prof. Dr. Christian Grüneberg, Leiter des Studienbereichs Physiotherapie der hsg Bochum, unterzeichnete am 30. September 2019 in Blantyre (Malawi) ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen den beiden Studienbereichen, unterstützt von der GIZ, der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit.

„Unterschiedlicher können einerseits die Bedingungen in den beiden Ländern nicht sein, andererseits sind aktuelle Themen durchaus auch vergleichbar“, sagte Grüneberg und ergänzte: „In beiden Ländern geht es um den Aufbau hochschulischer Strukturen und die zukünftige Bedeutung der Physiotherapie in der Gesundheitsversorgung - beispielsweise um die Kompetenzen für den Direktzugang zur Physiotherapie, der in Malawi bereits zum Alltag gehört, in Deutschland noch kontrovers diskutiert wird.“

Grüneberg berichtete zudem, dass in Malawi die Frage der Abdeckung der Grundversorgung im Vergleich zu Deutschland eine unendlich viel größere Rolle spiele. Der hsg-Physiotherapieprofessor besuchte während seines neuntägigen Besuchs an der University of Malawi in Blantyre das College of Mecidine, das Department für Physiotherapie sowie einige Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel das größte staatliche Krankenhaus Queen Elizabeth Central Hospital, das Kachere Rehabilitation Centre, das von der Sängerin Madonna unterstützte Mercy James Hospital sowie eine Tagesklinik für ältere Menschen in einem Dorf außerhalb von Blantyre.

„Wir wollen als Studienbereich Physiotherapie auch unserer humanitären Verantwortung nachkommen. Die wahrgenommene Notlage vor Ort ist um ein vielfaches größer, als man sich das im Vorfeld während der Vorbereitungen vorgestellt hat. Nichtsdestotrotz und gerade deshalb erachte ich eine Kooperation in den Bereichen Lehre, Forschung, Versorgung und den bilateralen Austausch von Lehrenden und Studierenden als eine Win-win-Situation, egal wie unterschiedlich auch die Rahmenbedingungen sind. Davon bin ich überzeugt. Daher freue ich mich, dass wir bereits für das Jahr 2020 die Möglichkeit haben, vermutlich zwei Studierende nach Malawi entsenden zu können“, sagte Grüneberg und dankte dem Leiter des Studienbereichs Physiotherapie Madalitso Enock Chisati für die Unterstützung.

Dietmar Seidenspinner, Physiotherapeut und Experte bei der GIZ, fügte hinzu: „Wir haben in den neun Tagen Gespräche auf Augenhöhe geführt und ein hervorragendes Arbeitsergebnis erzielt. Ganz im Sinne der GIZ, Kooperationen aus den Institutionen heraus organisch heranwachsen zu lassen und zu begleiten, diese aber nicht vorzugeben.“ Seidenspinner begleitet bereits zweieinhalb Jahre lang den Aufbau des College of Medicine und den Studiengang Physiotherapie im Auftrag der GIZ in Malawi und unterstützt vor Ort aktiv in Lehre und Forschung.

„Nun gilt es die weiteren Grundsätze des MoU in die Tat umzusetzen und die neue partnerschaftliche Beziehung mit weiteren Projekten fortzuführen“, so Grüneberg, der von der Herzlichkeit und Dankbarkeit für die mitgebrachten Gastgeschenke und privaten Spenden des Studienbereichs Physiotherapie der hsg Bochum überwältigt war.

Bildunterschrift: Nach der Unterzeichnung des MoU (im Bild v.l.n.r.): hsg-Prof. Dr. Christian Grüneberg, Madalitso Enock Chisati und Dietmar Seidenspinner.

Viele junge Sportlerinnen leiden unter Inkontinenz - das müsste nicht sein

Es ist ein in der Gesellschaft weitgehend unbekanntes Phänomen: Viele Leistungssportler leiden unter Inkontinenz. Aufgrund ihrer biologischen Voraussetzungen sind vor allem Frauen betroffen. In manchen Sportarten liegt die Quote der Leidtragenden bei bis zu achtzig Prozent. Scham lässt die meisten jungen Frauen schweigen. Dabei könnte das Problem gut behandelt werden, sagt Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei von der Hochschule Fresenius. Vorausgesetzt, Therapeuten und Sportvereine finden Wege der Zusammenarbeit. Bei der Ausbildung von Spezialisten sieht sie Hochschulen in der Pflicht.

"Noch haben wir zu wenige Physiotherapeuten in Deutschland, die ihren Fokus auf diese Thematik legen", sagt die Dekanin des Fachbereichs Gesundheit & Soziales an der Hochschule Fresenius. "Da so viele betroffen sind, eröffnen sich sehr gute berufliche Perspektiven." Der erste notwendige Schritt ist die Aufklärung unter Hinzuziehung von Eltern sowie Trainerinnen und Trainern. "Wir stehen hier noch ganz am Anfang. Wir müssen Sportlerinnen Mut machen, das Thema offen anzusprechen. Das ist möglich, wenn wir entdramatisieren und enttabuisieren." Es könne nicht angehen, dass junge Frauen mehrere Jahre unter einem lösbaren Problem leiden, nur weil niemand darüber sprechen will. Diese Fälle sind nicht selten, wie Schulte-Frei aus der Praxis berichtet.

Außerdem ist es vonnöten, insbesondere bei Leistungs- und Hochleistungssportlerinnen Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur in den Trainingsplan zu integrieren. Schulte-Frei: "Natürlich ist mir bewusst, dass die Trainingspläne der Athletinnen bereits voll und eng getaktet sind. Es muss aber an anderer Stelle gekürzt werden." Sie hat dabei einige schlagkräftige Argumente auf ihrer Seite: Aktuelle Studien versuchen zu belegen, dass diese Spezialtrainings die allgemeine sportliche Leistungsfähigkeit erhöhen - "und dafür gibt es bereits erste Indizien."

Außerdem ist es ratsam, den Stress zu reduzieren und Druck von den Sportlerinnen zu nehmen. Womit Schulte-Frei bei den vielschichtigen Ursachen für die Inkontinenz angekommen ist: "Wir haben es hier mit einem Dreiklang aus körperlichen Gegebenheiten in Verbindung mit Belastungen bei bestimmten Sportarten, hormonellen Bedingungen und psychischen Voraussetzungen zu tun." Bei den körperlichen Voraussetzungen spielen nicht etwa gynäkologisch-urologische Aspekte eine Rolle, in dieser Hinsicht sind die Athletinnen vollkommen gesund.

Vielmehr sorgt etwa starkes Untergewicht dafür, dass auch die Beckenbodenmuskulatur geschwächt ist. Manche Sportlerinnen treiben es mit dem Abnehmen so weit, dass der Körper nur noch auf Überleben programmiert ist und die Regel für lange Zeit - teilweise über mehrere Jahre - ausbleibt. Dafür wiederum ist meistens ein ungesunder Leistungs- beziehungsweise Erfolgsdruck verantwortlich, der häufig genug auch von außen kommt. Verbunden mit hohen biomechanischen Belastungen ist dann Inkontinenz die fast schon logische Konsequenz.

Die Beanspruchungen treten vor allem in Sportarten mit vielen Sprungelementen auf: Leichtathletik, Volleyball, Handball oder Basketball sind Beispiele. Kritisch wird es bei übertriebenem Training und gleichzeitiger Vernachlässigung der Beckenbodenmuskulatur. "Grundsätzlich ist nämlich der harte Boden bei diesen Sportarten nicht das Problem. Der Aufprall setzt wichtige Reize für die Ausbildung der Muskulatur. Deshalb sieht man heute auch das früher so verpönte Joggen in einem anderen, positiveren Licht", sagt Schulte-Frei. Tatsächlich gibt es die meisten Betroffenen beim Trampolinspringen: Der weiche, nachgebende Untergrund ist Gift für die Beckenbodenmuskulatur.

08.10.2019 DGA | Quelle: Hochschule Fresenius (news aktuell)

Osteoporose mit Bewegung entgegenwirken

Etwa fünf bis sechs Millionen Menschen in Deutschland leiden an Osteoporose. Aus Angst vor Stürzen meiden die von instabilen, brüchigen Knochen betroffenen Patientinnen und Patienten häufig körperliche Bewegung. Jedoch ist gerade ein gezieltes, regelmäßiges Training als Teil der Therapie sinnvoll. „Das vorrangige Ziel in der Behandlung der Osteoporose ist es, den weiteren Knochenabbau zu vermeiden, sogar einen Wiederaufbau zu schaffen und so weitere Knochenbrüche zu verhindern“, sagt Klaus Möhlendick, Sportwissenschaftler bei der Barmer. Wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass eine stärkere Beanspruchung des Körpers mit zunehmender Knochenmasse einhergehe und die Knochendichte zunehme. Bei körperlicher Schonung hingegen verringerten sich sowohl die Masse als auch die Festigkeit der Knochen.
Mit individuell abgestimmten Übungen trainieren

Sinnvoll für die Osteoporose-Therapie seien Sportarten, die eine Kombination aus Elementen von Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit, und Koordination bieten. Hierdurch würden Stürze vermieden oder besser aufgefangen sowie der Wiederaufbau der Knochen unterstützt. „Die Gründe für einen Sturz bei Osteoporose-Patientinnen und -Patienten liegen häufig in einer Unsicherheit beim Gehen, in mangelnder Mobilität und Kraft. Um die Körperkontrolle zu verbessern, schult spezielle Gymnastik mit gezielten Übungen die Koordination und dabei besonders das Gleichgewicht“, so Möhlendick. Für eine Steigerung der Knochendichte eignen sich laut dem Barmer-Experten insbesondere Yoga oder Krafttraining. Der Besuch im Fitnessstudio sei dabei kein Muss. Mit den richtigen Übungen ließe sich das Training auch ohne Geräte durchführen, Gummibänder oder Kurzhanteln seien aber durchaus hilfreich. Möhlendick: „Wichtig ist, dass das Training für Osteoporose-Patientinnen und -Patienten stets auf den eigenen Leistungsstand abgestimmt, anstrengend, aber nicht überfordernd ist. Außerdem muss es, um effektiv zu sein, regelmäßig und langfristig durchgeführt werden.“

01.10.2019 DGA | Quelle: Barmer

Zahlenführerschein: jedes Kind kann rechnen lernen

Mathematik ist für viele ein Buch mit sieben Siegeln. Ergotherapeuten wie Andrea Hassel vom DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e. V.) wissen jedoch: "Jedes Kind kann rechnen lernen". Im spielerischen Umgang mit Mengen und Zahlen befähigen sie Kinder, den Transfer vom Spielen, einer für sie alltäglichen Aktivität, in abstraktes Rechnen zu bewerkstelligen. Und beherzigen dabei auch Erkenntnisse wie etwa die des Hirnforschers Manfred Spitzer, der sagt, dass der Mensch zum Lernen geboren ist. Und zeigt, wie die Bedingungen für erfolgreiches Lernen aussehen.

Leiden Kinder, die beim Rechnen Probleme haben, an einer Störung oder Erkrankung? Oder liegt es an der Art des Unterrichts? Die Ansichten dazu gehen auseinander. Tatsache ist jedoch, dass in jeder Grundschulklasse Kinder sitzen, die nicht so schnell oder so gut rechnen können wie andere. Sie benötigen Hilfe. Dieses Ziel verfolgt die AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.), indem sie in ihrer Leitlinie "Rechenstörung" eine frühzeitige ergotherapeutische Förderung vorsieht. Ergotherapeuten sollen bei diesen Kindern alleine oder zusammen mit anderen Fachdisziplinen eine positive Entwicklung in der Mathematikkompetenz herbeiführen.

Für leichten Umgang mit Zahlen mehr als Rechentraining nötig

Bemerken Eltern, dass ihr Kind beim Rechnen die Finger einsetzt, kann dies ein Zeichen dafür sein, dass es mit den abstrakten Zahlen keine Mengen verbindet. Es gibt viele Kinder, denen es so geht. Manche Eltern finden es niedlich, wenn ihr Kind abzählt. Oder sie fühlen sich an ihre eigene Kindheit erinnert, weil es ihnen genauso erging. "Rechnen und Mathematik ist für viele ein regelrechtes "Hassfach", weiß die Ergotherapeutin Andrea Hassel und betont: "Fällt einem Kind das Rechnen schwer, kommt es in der Schule im Mathematikunterricht nicht mit oder braucht zu lange für die Mathe-Hausaufgaben, ist es sinnvoll, am besten so früh wie möglich mit dem Kinderarzt darüber zu sprechen." Er kann Ergotherapie verordnen. "Denn selten sind Faulheit oder nur fehlende Aufmerksamkeit Ursachen schlechter Leistungen in Mathematik", widerlegt die Ergotherapeutin den Irrglauben, anfängliche Schwierigkeiten beim Rechnen ließen sich etwa durch mehr Üben oder Nachhilfe beheben. Es sind andere Mechanismen, die dazu führen, dass Kinder verstehen, wie Rechnen funktioniert.

Mit Überraschungen Lerneffekte erzielen, Zahlen mit Mengen verknüpfen

Kinder, die zu der Ergotherapeutin Andrea Hassel kommen, erleben von Anfang an Überraschungen: Statt am Tisch zu sitzen und Mathe zu üben, spielen Erst- und Zweitklässler beispielsweise zunächst mit einem zum Passagierdampfer oder zum Überlandbus ausgebauten Eierkästchen und Plastikfigürchen Erlebnisse aus ihrem Alltag nach. Zehn Plätze in Bus oder Schiff sind da, es steigen Menschen ein und aus. Die Ergotherapeutin fragt bei jedem Halt, wie viele Plätze frei sind, wie viele Menschen noch im Boot sitzen. So verstehen die Kinder Rechnen innerhalb der Handlung. Oder - das reizt vor allem die Mädchen - sie machen gemeinsam Futterpläne fürs Pferd, zerlegen die Futtermenge in Möhren und Haferkörner. Die Kinder erfassen dadurch Zahlen als Menge, realisieren gar nicht, dass sie gerade Mathe üben - Addition und Subtraktion im Zahlenraum bis zehn. Spielerisch eben. Und so, dass Rechnen und der Umgang mit Zahlen Spaß machen. Da fällt es leicht, aufzubauen. Denn: das ist nur der erste Schritt. "Es ist schon etwas mehr zu tun", erklärt die Ergotherapeutin. Sie hat in vielen Jahren Arbeit mit Kindern, die den Umgang mit Zahlen bei ihr erlernt haben, zahlreiche Ideen entwickelt und in ein Konzept zusammengeführt, den "Zahlenführerschein". Dabei geht es in zehn Schritten zu mehr Kompetenz im Rechnen. Immer spielerisch verpackt und abwechslungsreich. Und auf unerwartete Weise, ganz im Sinne der aktuellen Hirnforschung, die bestätigt: so lassen sich die besten Lerneffekte erzielen.

Rechnen im Sekundentakt entschärft Stresssituationen durch Automatisieren

Erleben die Kinder erste Erfolge beim ungeliebten Rechnen, schüttet ihr Gehirn vermehrt Dopamin aus, das ebenso wie Serotonin als Glückshormon gilt. Ihre Eigenmotivation nimmt dadurch zu. Ein guter Zeitpunkt, weiter voranzugehen und das Gelernte zu Automatisieren. Auch dazu hat sich die Ergotherapeutin Hassel eine Reihe von Spielen ausgedacht, die sie mit Bewegung kombiniert. In schneller Abfolge und hoher Frequenz lässt sie die Kinder antworten, das Gelernte vertieft sich, wird zum Wissen. Je besser das Wissen automatisiert ist, desto schneller ist es abrufbar - eine wichtige Voraussetzung, um bei Klausuren oder in Stresssituationen erfolgreich zu sein und richtig zu rechnen. Manche Kinder benötigen darüber hinaus weitere Unterstützung und Stärkung. Ergotherapeuten gehen bei ihren Interventionen grundsätzlich individuell vor, so auch hier. Sie finden gemeinsam mit dem Kind passende Strategien, um in schwierigen Situationen mental stark zu sein. Das kann alles Mögliche sein: ein 'Zauberstein', ein Glücksbringer oder irgendetwas anderes - etwas, was eben genau für dieses Kind passt, woran es glaubt, dass es in diesem Moment Glück bringt, stark macht. Und das funktioniert dann auch tatsächlich.

Kinder emotional stärken und Eltern einbeziehen

Das, was äußerlich betrachtet "nur" Probleme beim Rechnen sind, betrifft auch die emotionale Ebene. Was geht in diesen Kindern vor? "Sie merken natürlich selbst, dass sie etwas schwer oder gar nicht können, was den anderen Kindern leichtfällt", beschreibt die Ergotherapeutin, warum sich diese Kinder minderwertig fühlen. Oder sich in etwas hineinsteigern wie 'Mathe ist blöd, ich kann das einfach nicht'. Manche bekommen zuhause Ärger und mit der Zeit verändert sich das Verhältnis der Eltern zu ihrem Kind. Es bauen sich Fronten auf, es gibt Streit wegen der Hausaufgaben. Es kann sogar dazu kommen, dass Eltern ihr Kind ablehnen. Die Ergotherapeutin Hassel misst ebenso wie ihre Berufskollegen der Elternarbeit eine große Bedeutung zu. Erklärt den Eltern beispielsweise, dass es nicht zwingend ein intellektueller Mangel ist, sondern andere Gründe haben kann, weshalb ihr Kind Schwierigkeiten mit Zahlen hat und beim Rechnen nicht so gut mitkommt. Und dass sie, die Ergotherapeuten, andere Wege einschlagen, um Wissen zu vermitteln. Parallel stärken sie die Kinder emotional. Und zeigen ihnen immer wieder, was in ihnen steckt und vor allem: dass sie rechnen können.

Informationsmaterial zu den vielen Themen der Ergotherapie gibt es bei den Ergotherapeuten des DVE (Deutscher Verband der Ergotherapeuten e.V.); Ergotherapeuten in Wohnortnähe auf der Homepage des Verbandes im Navigationspunkt Service und Ergotherapeutische Praxen, Suche.



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